Was ist Meditation?

Meditation heißt, eine Tätigkeit mit aller Aufmerksamkeit auszuführen. Du widmest Dich dieser Tätigkeit sowohl handelnd als auch gedanklich ausschließlich. Wenn du Dich ganz bewusst in einen meditativen Zustand versetzen möchtest, gibt es viele Möglichkeiten. Wir nennen es einen Meditationsanker nutzen.

Meditationsanker sind z.B.:

  • Atemtechniken
  • visualisieren von Bildern
  • Konzentration auf Musik (Klangschalen)
  • Mantras
  • Mudras
  • Körperhaltungen

Wenn Du die Meditation suchst, um zur Ruhe zu finden oder Erkenntnis zu erlangen, empfehle ich Dir, herauszufinden, welcher „Typ“ Du bist, welche Beobachtung fällt Dir leichter als eine Andere?

Meist musst Du in Konzentration üben, ohne das erhoffte oder gewünschte Gefühl erhalten zu haben. Wir sind es nicht gewohnt, uns auf nur eine Sache zu konzentrieren. Wir sind es auch eher nicht gewohnt, uns ganz  uns selbst zu widmen. Dies ist also die schwierigste Übung. Wenn Du das weißt, gibst Du nicht so schnell auf und wirst am Ende belohnt. Bereits in der Übung verschwinden zunehmend störende Gedanken und gelangst zu Dir selbst.

An dieser Stelle kann es sein, dass Du Dinge fühlst oder erfährst, die Du nicht angenehm findest. Hier solltest Du keinesfalls abbrechen. Hier üben wir, den Bewerter auszuschalten. Wir üben das annehmen.

Der Bewerter ist die Stimme aus der Kindheit, die unser Handeln als Erwachsene maßgeblich bestimmt. Diese Stimmen sind die Zuschreibungen, die wir als kleines Kind (meist in bester Absicht) von den Eltern – oder anderen Bezugspersonen – erhalten haben. Zuschreibungen in Form von Verboten, Ansprüchen, Forderungen.

Diese Zuschreibungen haben uns entwickelt und nichts mit unserem Selbst zu tun. In der Tiefenentspannung/Meditation kannst Du Kontakt zu Deiner inneren Wahrheit, Deinem Selbst aufnehmen.

Der Bewerter ist in der Tiefenentspannung ausgeschaltet.

Der weitere Weg ist: Wahrnehmung – Annehmen – Verhaltensmuster erkennen.

Ausschalten des Bewerters

Wir glauben zu wissen wer wir sind. Das bin ich. Doch warum tue ich immer wieder etwas, was ich eigentlich nicht will, was mir nicht gut tut? Und dies oft in Wiederholung?

Warum bin ich eher streng als liebevoll mit mir? Wenn Du die Verknüpfung von negativen Gefühlen und Deinem Verhalten herstellst, kannst Du die Kontrolle nach diesem Erkennen übernehmen, Verhaltensmuster ändern.

Ein weiteres schönes Resultat durch diese Reflektionen ist die Differenzierung zu anderen Menschen. Differenzierung bedeutet, zu erkennen und auch zu fühlen: das ist Deins, das ist Meins.

Die Praxis regelmäßiger Meditation wirkt sich positiv auf verschiedene unserer Lebensbereiche aus. Gerne unterstütze ich Dich dabei – im Workshop in der Yogaschule oder im Einzeltermin in meiner Praxis.